Virtual Disk Service Fehler beheben – Schritt-für-Schritt-Anleitung

5 Min.

Aktualisiert am 2026-04-03 18:19:45 auf Festplatte

Wenn Sie jemals versucht haben, ein Laufwerk zu formatieren oder Partitionen zu verwalten und dabei auf den Virtual Disk Service Fehler gestoßen sind, wissen Sie, wie frustrierend das sein kann. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Fehler lassen sich beheben, sobald Sie die Ursache kennen. In diesem Handbuch erklären wir Ihnen die wichtigsten Arten von Virtual Disk Service Fehlern, zeigen, warum sie auftreten, und bieten klare, schrittweise Lösungen, um Ihr Laufwerk wieder zum Laufen zu bringen.

Virtual Disk Service Fehler unter Windows beheben

1. Was ist der Virtual Disk Service?

Der Virtual Disk Service (VDS) ist eine Windows-Systemkomponente, die eine einheitliche Schnittstelle zur Verwaltung von Speicherhardware bereitstellt. Er fungiert als Vermittlungsschicht zwischen Benutzeranwendungen und den Low-Level-Speichertreibern. Immer wenn Sie ein Volume erstellen, löschen oder formatieren, koordiniert VDS diese Vorgänge im Hintergrund.

Ein Virtual Disk Service Fehler tritt auf, wenn VDS einen Speichervorgang nicht abschließen kann. Die Ursachen sind vielfältig: nicht unterstützte Dateisysteme, Hardwareinkompatibilität, Laufwerkschäden oder ausgefallene Windows-Dienste. Der Fehler erscheint typischerweise in der Datenträgerverwaltung oder beim Ausführen von DiskPart-Befehlen.

⚠ Häufige Virtual Disk Service Fehler und ihre Ursachen

Nachfolgend finden Sie die am häufigsten auftretenden VDS-Fehler sowie deren typische Auslöser:

Fehlermeldung Häufige Ursache
Virtual Disk Service Fehler: Die Volumengröße ist zu groß Das Zieldateisystem (z. B. FAT32) unterstützt Volumes dieser Größe nicht. FAT32 ist unter Windows auf 32 GB begrenzt.
Virtual Disk Service Fehler: Das Objekt wurde nicht gefunden Der angegebene Datenträger, die Partition oder das Volume existiert nicht mehr oder wurde während des Vorgangs getrennt.
Virtual Disk Service Fehler: Es befindet sich kein Medium im Gerät Wechselmedien (USB, SD-Karte) sind nicht korrekt eingesteckt oder das Laufwerk ist defekt.
Virtual Disk Service Fehler: Das Dateisystem ist inkompatibel Das gewählte Dateisystem ist mit dem Laufwerktyp nicht kompatibel (z. B. Formatierung eines MBR-USB-Sticks mit einem GPT-only-Dateisystem).
Virtual Disk Service Fehler: Der Vorgang ist auf einem Datenträger mit einer Auslagerungsdatei nicht zulässig Windows verhindert das Formatieren oder Entfernen einer Partition, die die Systemauslagerungsdatei enthält.
Virtual Disk Service Fehler: Das System kann die angegebene Datei nicht finden Fehlende oder beschädigte Laufwerkstreiber, oder der Datenträger wird von Windows nicht korrekt erkannt.

⚡ 2. Wie behebt man den Virtual Disk Service Fehler?

Die passende Lösung hängt davon ab, welcher Virtual Disk Service Fehler bei Ihnen auftritt. Im Folgenden finden Sie vier bewährte Methoden — von der einfachen Hardwareprüfung bis hin zu einem zuverlässigen softwarebasierten Workaround.

Fix 1: Externes Speichermedium an einem anderen USB-Anschluss anschließen

Wenn Sie die Meldung „Virtual Disk Service Fehler: Es befindet sich kein Medium im Gerät" erhalten oder die Verbindung zur Datenträgerverwaltung hängt, kann die Ursache so simpel sein wie ein defekter USB-Anschluss oder eine lockere Verbindung.

  • Trennen Sie das externe Laufwerk sicher vom aktuellen USB-Anschluss.

  • Schließen Sie es an einem anderen Anschluss Ihres Computers an — vorzugsweise an einem USB-3.0-Port.

    Externes Laufwerk an einen anderen USB-Anschluss anschließen
  • Warten Sie einige Sekunden, bis Windows das Laufwerk erkennt. Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung und prüfen Sie, ob das Laufwerk nun angezeigt wird.

  • Führen Sie anschließend Ihren DiskPart- oder Formatierungsvorgang erneut aus.

Hinweis:

Wird das Gerät weiterhin nicht erkannt, schließen Sie es an einem anderen Computer an, um einen Hardwaredefekt auszuschließen.

Fix 2: Laufwerkstreiber aktualisieren

Ein veralteter oder beschädigter Laufwerkstreiber kann die Meldung „Virtual Disk Service Fehler: Das System kann die angegebene Datei nicht finden" auslösen oder dazu führen, dass DiskPart abbricht. Eine Treiberaktualisierung behebt diese Probleme häufig.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Start-Schaltfläche und wählen Sie Geräte-Manager.

  • Erweitern Sie den Bereich Laufwerke. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den betroffenen Datenträger und wählen Sie Treiber aktualisieren.

    Laufwerkstreiber im Geräte-Manager aktualisieren
  • Wählen Sie Automatisch nach Treibern suchen.

    Automatisch nach aktualisierten Laufwerkstreibern suchen
  • Starten Sie Ihren Computer nach Abschluss des Updates neu und wiederholen Sie den Vorgang.

Fix 3: Fehlerprüfung im Datei-Explorer ausführen

Tritt der Fehler „Es befindet sich kein Medium im Gerät" weiterhin auf, empfiehlt sich die integrierte Fehlerprüfung. Dieses Tool scannt das USB-Laufwerk auf Dateisystemfehler und fehlerhafte Sektoren und behebt diese automatisch. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das USB-Laufwerk und wählen Sie Eigenschaften. Wechseln Sie zur Registerkarte Tools und klicken Sie auf Prüfen.

    Fehlerprüfung für Laufwerk im Datei-Explorer starten
  • Es erscheinen zwei Optionen: Dateisystemfehler automatisch beheben und Nach fehlerhaften Sektoren suchen und Wiederherstellung versuchen. Aktivieren Sie beide Optionen und klicken Sie auf Start.

Fix 4: Partition in FAT32 formatieren

Einer der häufigsten Auslöser für den Fehler „Virtual Disk Service Fehler: Die Volumengröße ist zu groß" ist der Versuch, eine große Partition über die Windows-Bordmittel als FAT32 zu formatieren — diese sind auf Volumes unter 32 GB beschränkt.

Genau hier kommt 4DDiG Partition Manager ins Spiel. Die dedizierte Funktion NTFS in FAT32 umwandeln ermöglicht es, Partitionen jeder Größe sicher in FAT32 zu konvertieren — ohne Datenverlust und ohne komplizierte Befehlszeilen-Workarounds.

  • Installieren und öffnen Sie den 4DDiG Partition Manager. Wählen Sie „Partitionsverwaltung". Klicken Sie dann auf die gewünschte Partition und wählen Sie „NTFS in FAT32 konvertieren".

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    Sicherer Download

    Partition für NTFS-zu-FAT32-Konvertierung auswählen
  • Bitte beachten Sie: Sehr große Dateien können bei der Konvertierung nicht erhalten bleiben. Sichern Sie daher alle großen Dateien von der Partition auf Ihren Computer, bevor Sie fortfahren. Klicken Sie anschließend auf „Sicher", um den Vorgang zu starten.

    Konvertierung bestätigen und fortfahren
  • Die Konvertierung startet sofort und kann einige Minuten dauern. Nach Abschluss klicken Sie auf „Fertig".

    NTFS-zu-FAT32-Konvertierung erfolgreich abgeschlossen

Häufig gestellte Fragen zum Virtual Disk Service Fehler

1. Warum lässt sich keine Verbindung zum Virtual Disk Service herstellen?

Ein ausstehendes Windows-Update oder eine kürzliche Treiberänderung kann verhindern, dass VDS korrekt initialisiert wird — ein Neustart des Computers behebt dies in vielen Fällen.

Wenn der Virtual Disk Service hängt oder komplett ausfällt, gehen Sie wie folgt vor: Drücken Sie Win + R, geben Sie services.msc ein und bestätigen Sie mit Enter. Scrollen Sie zum Eintrag Virtueller Datenträger, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Starten. Falls der Dienst bereits läuft, wählen Sie stattdessen Neu starten. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Dienst Remoteprozeduraufruf (RPC) aktiv ist, da VDS davon abhängig ist.

2. Wie deaktiviert man den Virtual Disk Service?

Das Deaktivieren von VDS wird generell nicht empfohlen. Falls Sie es dennoch zur Fehlerbehebung temporär deaktivieren möchten, gehen Sie so vor:

  • Drücken Sie Win + R, geben Sie services.msc ein und bestätigen Sie mit Enter. Suchen Sie in der Liste den Eintrag Virtueller Datenträger.
  • Doppelklicken Sie darauf, setzen Sie den Starttyp auf Deaktiviert und klicken Sie auf Beenden.

Bitte beachten Sie: Ein deaktivierter VDS beeinträchtigt die Funktion der Datenträgerverwaltung und von DiskPart erheblich. Aktivieren Sie den Dienst nach Abschluss Ihrer Fehlerbehebung umgehend wieder.

Fazit

Der Umgang mit einem Virtual Disk Service Fehler mag auf den ersten Blick komplex wirken — doch in den meisten Fällen ist die Lösung unkompliziert, sobald Sie die spezifische Fehlermeldung identifiziert haben. Wenn die nativen Windows-Tools versagen, bietet 4DDiG Partition Manager eine zuverlässige und benutzerfreundliche Alternative, die die Aufgabe ohne Risiko für Ihre Daten erledigt. Probieren Sie es noch heute aus.

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Andreas Dietrich (Chefredakteur)

Andreas Dietrich ist der Technischer Autor und Redakteur von 4DDiG. Er hat mehr als 8 Jahre Erfahrung im Bereich der technischen Dokumentation.

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